In der Medizinischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg hat Freudenberg Filtration Technologies einen Langzeit-Vergleichstest durchgeführt. Das Ergebnis: Viledon® Filter konnten weitaus länger genutzt werden als herkömmliche Filter. Auch in einem Kurzzeit-Vergleich, der ebenfalls auf dem Areal des Universitätsklinikums stattfand, zeigte die dort eingesetzte Viledon® Filterkombination deutliches Energieeinsparpotenzial auf. Als Konsequenz wurde im November 2008 die neue Angelika Lautenschläger Kinderklinik in Heidelberg komplett mit Viledon® Filtern ausgestattet. Seitdem konnte der Energieverbrauch der Anlage deutlich reduziert werden, die Prognosen deuten darüber hinaus auf längere Standzeiten und damit noch geringere Kosten hin.
Ausgangssituation
In der Medizinischen Klinik im Universitätsklinikum Heidelberg wurde der Energieverbrauch zweier Zuluftanlagen mit zweistufigen Filtersystemen verglichen. Bei der einen Anlage wurden bei einem Volumenstrom von 19.000 m³/ h in der ersten Filterstufe sechs Taschenfilter der Filterklasse F 6 (nach EN 779) eingesetzt, in der zweiten Stufe acht Schwebstoff-Filter der Filterklasse H 12 (nach EN 1822). In der zweiten Anlage wurden den Filterklassen entsprechende Viledon® Luftfilter eingesetzt. Dabei wurde die optimale Filterkombination in Bezug auf Energieverbrauch und Filtrationsanforderung gewählt (1. Filterstufe: Viledon® Compact Taschenfilter T 60, 2. Filterstufe: Viledon® Schwebstoff-Filter MX 120). Der Volumenstrom war hier größer, er betrug 23.000 m3/ h.
Methode
Die Energieaufnahme des Lüftermotors wurde über die Gebäudemanagement-Software sowie mit Hilfe eines Energiemessgerätes ermittelt.
Test
Die Untersuchungen zur Messung der Energieaufnahme fanden im März und April 2007 statt. Während dieser Zeit liefen die mit einem Frequenzumrichter ausgestatteten Zuluftanlagen mit konstantem Volumenstrom. Für die Untersuchungen wurden jeweils neue Filter eingesetzt. Mit den Daten der Gebäudemanagement-Software und dem vom Viledon® Team installierten Energiemessgerät wurden die Energiekosten während des Versuchszeitraums für beide Anlagen bestimmt.
Ergebnis
Die Daten der Gebäudemanagement-Software sowie des Energiemessgerätes haben abschließend gezeigt, dass mit der Viledon® Filterkombination weniger Energie verbraucht wird, obwohl diese Anlage über einen um 20 % höheren Volumenstrom verfügt. Der Grund hierfür liegt in einem deutlich geringeren Druckverlust im Vergleich zu der Filterkombination der 1. Anlage. Der Vergleich zeigt eindrucksvoll das Einsparpotenzial, das durch eine Umrüstung auf Viledon® Filter möglich ist, ohne dabei zusätzliche Investitionen tätigen zu müssen.
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| Fallstudie Uniklinik Heidelberg |


