Die Hygiene-Richtlinie VDI 6022 formuliert eindeutig, dass es keine aus dem Filtermaterial herausgelösten Fasern auf der Reinluftseite geben darf. Bei herkömmlichen Filtern mit Glasfaservliesstoffen kann es allerdings zu Ablösungen von Glasfaserpartikeln kommen, die dann über die eigentlich gereinigte Luft in den Raum gelangen. Mit Viledon® sind Sie auf der sicheren Seite: Denn alle Viledon® Taschenfilter sind grundsätzlich frei von Glasfasern.
Glasfasern gehören zu den künstlichen Mineralfasern, deren Toxizität für den Menschen Gegenstand zahlreicher Untersuchungen ist. Grundsätzlich lässt sich aus streng wissenschaftlicher Sicht auf Basis der bisher existierenden epidemiologischen Studien eine krebserregende Wirkung von Glasfasern weder nachweisen noch ausschließen. Allerdings stehen lungengängige Glasfaserpartikel weiterhin im Verdacht, Krebs verursachen zu können.
Probleme bei Glasfaserfiltern
- Schlechte Feuchtigkeitsbeständigkeit, Folge: Verbacken / Verklumpen der Fasern
- Geringe Reißfestigkeit
- Nahtstellen mit vielen Schwachstellen(z. B. Löcher)
- Brennbare Verbindung (Spinnvlies / Kleber), brennbarer Binder
- Nicht veraschbar
- Inhomogene Dichte des Mediums
- Instabile Taschen
- Keine Steifigkeit des Materials
Vergleich Glasfasertaschenfilter und Viledon Taschenfilter


(links) Frontalansicht: Beschädigung des Filtermediums infolge Handlingsfehler beim Filtereinbau (geringe Reißfestigkeit), ungleichmäßige und nicht vollständig geöffnete Filtertaschen.
(rechts) Frontalansicht: Montagesicheres synthetisches Filtermedium, formgebende Abstandhalter zur Optimierung der Druckdifferenz Energieeinsparung.


