Raumlufttechnische (RLT-)Anlagen stehen im Mittelpunkt des Interesses, da das so genannte „Sick-Building-Syndrom“ u.a. auf schlecht gewartete und in hygienisch bedenklichem Zustand befindliche RLT-Anlagen zurückzuführen ist. Zum Schutz der Gesundheit der Menschen müssen höhere Anforderungen an die Leistungsfähigkeit von Luftfiltern in RLT-Anlagen gestellt werden. Der Einhaltung entsprechender Normen und Richtlinien kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Die eingesetzten Filter müssen gewährleisten, dass der Gehalt an Stäuben, Bakterien, Pilzen und biologischen Inhaltsstoffen der Zuluft in Räumen denjenigen der Außenluft vor Ort nicht überschreitet. Es muss also sichergestellt werden, dass die Luftfilter nicht selbst zur Quelle von gesundheitsgefährdenden und geruchsbelästigenden Bestandteilen der Luft werden können.
Außerdem führen steigende Energiepreise und die Notwendigkeit CO2-Emissionen zu reduzieren ebenfalls zu einer erhöhten Nachfrage nach effizienteren Luftfiltern. Denn: Ventilatoren von RLT-Anlagen verbrauchen rund 10% der gesamten Energie. Zwischen 10% und 50% davon sind auf Druckverluste der Filter zurückzuführen. Durch Reduzierung der Druckverluste in Luftfiltersystemen können also Energie gespart sowie Kosten und CO2 -Emissionen gesenkt werden.


